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Dienstag, 30. Juni 2009

Goldhochzeit - Bewährung im Glauben

ANSPRACHE aus Anlaß einer Goldhochzeit am 17.07.1993

Fürchte dich vor keinem, was du leiden wirst!
Siehe der Teufel wird
etliche von euch ins Gefängnis werfen,
auf daß ihr versucht werdet
und werdet Trübsal haben zehn Tage.

Sei getreu bis in den Tod,
so will ich dir die Krone
des Lebens geben.
Offb. 2,10 Luthertext, 1912

Liebes Ehepaar,
fünfzig Jahre sind eine lange Zeit im Leben eines Menschen. Sie umfassen Höhen und Tiefen - Freud und Leid. Noch viel mehr aber gilt diese Erfahrung für gemeinsam verlebte Jahre.
Lassen Sie uns einen Blick in die Vergangenheit werfen - damals, im Jahre 1943, als Sie von Pfarrer A. in L. getraut wurden, war Krieg. Ihr Trauspruch aus dem Buch der Offenbarung des Johannes hatte einen ganz konkreten Bezug auf die Zeit:
Fürchte dich nicht vor dem, was du wirst leiden müssen.
Ihr Lebensweg war von Leiden begleitet.
... ihr werdet Trübsal haben ...
0 ja - Not und Leid haben Sie nicht verschont. Der Krieg hat Sie voneinander getrennt. Als Soldat und als Hilfsschwester im Lazarett begegneten Sie beide dem Leiden der anderen und dem Tod. Und Sie blieben auch selbst nicht verschont - von Krankheit und Verwundung.
Aber der Seher hat das Leiden begrenzt:
... ihr werdet in Bedrängnis (Luther 1984)/ in Trübsal (Luther 1 12) sein zehn Tage ...
So einfach war das bei Ihnen nicht. Aber es stimmt am Ende doch: Nach allem Leid ging es doch immer wieder weiter - und es ging aufwärts.
Im Rückblick auf das Leben Ihrer Eltern und Großeltern stellen Sie dankbar fest, daß Sie vieles von dem, was Sie erarbeitet haben, be-wahren konnten und jetzt im Alter auskosten.
Wie vielen Menschen wird - auch heute noch - im Alter die letzte Zuflucht, die letzte Habe genommen! Wo immer Krieg herrscht, da geschieht das - auch heute noch, so in Jugoslawien bei uns in Europa oder in Afrika, etwa im Somalia.
Und schließlich sagt der Seher im Namen Gottes uns zu:
Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone . des Lebens geben.
Sei getreu bis in den Tod ..., das heißt hier, nicht nachzulassen in der Nachfolge des Gottes, der uns liebt. Das ist nicht leicht in einer Welt des Hasses, des Krieges, in einer Welt, in der es um Tod oder Leben geht. Und doch haben Sie sich auf diese Nachfolge eingelassen - und Sie haben überlebt.
Im Rückblick mögen Sie schon die gnädige Hand unseres Gottes darin sehen, daß er sie füreinander erhalten hat und daß Sie überlebten. Eine weitere Fügung Gottes kann es gewesen sein, daß Sie in den letzten Kriegstagen im gleichen Lazarett sein konnten.
Und alles, was danach folgte - es war bei aller Mühsal zugleich auch eine gnädige Führung unseres Gottes: Daß Sie, Herr NN, trotz der vielen Verwundungen arbeiten konnten, daß Sie hier in Leverkusen Arbeit fanden und daß Sie darüber hinaus in mühevoller Arbeit nach Feierabend ihr eigenes Haus bauen konnten.
Dankbar sind Sie beide auch für Ihre Tochter und die Enkelkinder.
Es fällt Ihnen nicht leicht, die jungen Menschen von heute zu
verstehen. Denen fällt vieles so einfach in den Schoß. Oft wissen die Leute heute nicht, was es heißt, zu arbeiten - und was es bedeutet, sich selbst sein Leben mühevoll unter Entbehrungen zu erarbeiten.
Trotz alledem sind Sie nicht verbittert und schließen sich nicht aus. Dennoch haben 'Sie sich die Kraft bewahrt, dankbar und fröhlich zu sein.
Das ist etwas von dem, was der Seher Johannes den "Kranz des Lebens" mit dem Gott diejenigen belohnt, die ihm die Treue halten.
"Ich möchte es nicht so ernst haben" - so oder so ähnlich sagten Sie, Frau NN, als Sie mir die Lieder angaben, die wir jetzt im Anschluß singen.
Deshalb schließe ich jetzt mit einem Wort des Apostels Paulus, das er den Christen in Thessaloniki schrieb:
Seid allesamt fröhlich, betet ohne Unterlaß, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.
1. Thess. 5,16
Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.
1. Thess. 5,23
Amen.
Lieder
EKG 347 Lobet den Herren, alle, die ihn ehren ... eg 447
EKG 236 Bis hierher hat mich Gott gebracht ... eg 329
EKG 371 Geh aus, mein Herz und suche Freud ... eg 503

Materialien
Lohse, Eduard
"Die Offenbarung des Johannes" - Übersetzung und Kommentar -
Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht. 12.A. 1979, S.26 - 27
erschienen in der Reihe
"Neues Testament Deutsch" - NTD - Band 11
Müller, Ulrich B.
"Die Offenbarung des Johannes" - Kommentar -
Gütersloh, Gütersloher Verlagshaus.2.A.1995, S. 104 - 109
Ökumenischer Taschenbuchkommentar zum Neuen Testament, Band 19
Jens, Walter in
"Assoziationen. Gedanken zu biblischen Texten", Band 4, S.192 f
Stuttgart, Radius Verlag.1981.

Dokumentation

02.02.1943 Die 6. deutsche Armee unter Generalfeldmarschall Paulus kapituliert und geht in russische Gefangenschaft. Damit haben die Truppen der UdSSR Stalingrad zurückerobert .
24.07. - 03.08. 1943
Große Teile Hamburgs werden durch Fliegerangriffe zerstört. Die Menschenverluste sind erheblich.
19.04. - 16.05.1943
Der Aufstand von 60.000 Juden im Ghetto von Warschau wird durch brutalen "Polizeieinsatz" niedergeschlagen, fast alle Juden getötet. '.
Nach 17 Monaten Belagerung eröffnen sowjetische Truppen Zugang zu Leningrad
17.07.1943 Heirat des Jubelpaares
Ehemann hat drei Tage Heiratsurlaub bekommen, danach im Nordteil der Ostfront eingesetzt, Leningrad
Quellen
"Der große Ploetz. Die Daten-Enzyklopädie der Weltgeschichte. Daten, Fakten, Zusammenhänge"
Lizenzausgabe von PLOETZ im Verlag Herder in Freiburg/Breisgau erschienen bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, Darmstadt, 32.A.2000, S. 782 f
Stein, Werner
"Kulturfahrplan. Die wichtigsten Daten der Kulturgeschichte von Anbeginn bis 1963"
Frankfurt/Main, Büchergilde Gutenberg.1968, S. 1150 ff Lizenzausgabe des Verlags F.A.Herbig, Berlin und Wünschen. 1946 ff
Persönliche Mitteilung des Jubilars aus dem Vorgespräch am 15.07.1993

Nachbemerkung
Für die Beteiligten war der geschichtliche Hintergrund immer präsent. Sie brauchten und wollten auch keine Hinweise darauf oder Erklärungen dazu. Jetzt, im Internet, sollten für nachwachsendes Generationen die zeitgeschichtlichen Hintergründe und Zusammenhänge aufgezeigt werden. Es ist heute kaum nachzuvollziehen, wie bedroht die menschliche Existenz war, wenn nach drei Tagen Heiratsurlaub die Versetzung auf einen gefährlichen Frontabschnitt zu erwarten war und in der Heimat vernichtende Angriffe feindlicher Bombergeschwader die Städte in Schutt und Asche legten.

Dienstag, 17. Februar 2009

Fasten einmal anders: Staat und Gesellschaft

Estomihi (2002-02-10)

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Wir hören eine Auswahl aus dem Predigttext für den heutigen Sonntag Estomihi aus dem Buch des Propheten Jesaja im 58. Kapitel, und zwar
die Verse 3 bis 9:
(3) "Warum fasten wir, und du siehst es nicht an? Warum kasteien wir
unseren Leib, und du willst's nicht wissen?“ - Siehe, an dem
Tage, an dem ihr fastet, geht ihr doch euern Geschäften nach
und bedrückt alle eure Arbeiter.
(4) Siehe, wenn ihr fastet, hadert und zankt ihr und schlagt mit
gottloser Faust drein. Ihr sollt nicht so fasten, wie Ihr
jetzt tut, wenn eure Stimme in der Höhe gehört werden soll.
(5) Soll das ein Fasten sein, an dem ich Gefallen habe, ein Tag,
an dem man sich kasteit, wenn ein Mensch seinen Kopf hängen
läßt wie Schilf und in Sack und Asche sich bettet? Wollt ihr
das ein Fasten nennen und einen Tag, an dem der Herr Wohlgefallen hat?
(6) Das aber ist ein Fasten, an dem ich Wohlgefallen habe:
Laß los, die du mit Unrecht gebunden hast, laß ledig, auf
die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst, reiß jedes Joch weg!
(7) Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach
sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide
ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!
(8) Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und
deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des Herrn wird deinen Zug beschließen.
(9) Dann wirst du rufen, und der Herr wird dir antworten. Wenn du schreist, wird er sagen: Siehe, hier bin ich."

Lieber himmlischer Vater,
laß das Wort deines Propheten zu einem Licht werden, das uns den Weg durch diese - oftmals so dunkle und uns trostlos erscheinende - Welt zeigt, den Weg zu dir. Amen.

Nach vierzig Jahren babylonischer Gefangenschaft kehren die Juden in ihre zerstörte Heimat zurück. "Nichts ist mehr so, wie es mal war." Nebukadnezar, der Herrscher Babylons, hatte die Stadt und den Tempel zerstört. Die Jahre hatten das Zerstörungswerk noch fortgesetzt.
Nun suchen die Juden Hilfe und Zuspruch bei ihrem Gott:
„Warum fasten wir - und du siehst es nicht? Warum kasteien wir unseren Leib - und du willst nichts davon wissen?"
Gott wendet die Frage um - ist das denn Gottesdienst, sucht ihr ernsthaft das Gespräch mit mir, wenn ihr fastet? Ihr verhaltet euch doch so wie sonst auch. Ihr selbst steht euch im Wege.
Ja, es ist tatsächlich so - Gott ist kein Service-Unternehmen, das für unser Wohlsein sorgen muß und dafür mit göttlicher Münze - etwa dem Fasten - bezahlt wird. Ihr müßt eure Einstellung ändern. Sucht nicht, mir zu gefallen, sondern den Menschen um euch her zu helfen - wirksam und anhaltend auch dann, wenn es euch schwer fällt.
Macht das Unrecht gut, wenn ihr Unrechtes getan habt. Ich denke zum Beispiel an die damals weit verbreitete Schuldhaft, wonach ein Schuldner ins Gefängnis kommt, wenn er seine Schuld nicht zahlt. Der Jude soll ihn vielmehr frei lassen, für Arbeit sorgen, damit er seine Schuld abtragen kann. "Das ist ein Fasten, an dem ich Wohlgefallen habe“, sagt Gott (Jes. 58,6).
Doch dann ist ständig die Rede vom Handeln an und für den Mitmenschen:
Brich dem Hungrigen dein Brot, gib dem Obdachlosen eine Unterkunft, einem Zerlumpten oder gar Nackten gib ordentliche Kleider.
Wenn das geschieht, wenn du das tust, wenn deine Hinwendung zu deinen Mitmenschen aus der Liebe zu deinem Gott kommt, dann wird dein Licht die Welt erhellen. Du denkst dann nicht an dich - und danach an Gott, wie er dir helfen kann, sondern an deinen Mitmenschen und wie Gott ihm helfen kann. Das ist ein grundlegender Unterschied! -
Im September vorigen Jahres sagte ich an dieser Stelle zum Abschluß der Predigtreihe zur Überwindung der Gewalt:
"Gottes Schöpfung ist gut - 1. Mose 1,31 -, dann ist der Mensch auch gut."
Nach meiner Überzeugung können wir nur auf diesem Wege einen Zugang zu Jesu Aufforderung finden: "Liebet eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen" (Mt. 5,44)
Gott hat uns seine Schöpfung anvertraut, der Mensch soll sich die Erde untertan machen - 1. Mose 1,28 -. Aber er soll nicht als Herrscher über ihr stehen, sondern sie lieben, für sie sorgen, mit ihr leiden. Wenn das alles so ist, wie ich es eben beschrieben habe, dann kann ein Christ keinen Krieg erklären.
Wir wissen allerdings, daß wir Menschen unvollkommene Ebenbilder Gottes sind, fehlerhaft, schwach und manches Mal auch böse.
Die Väter und Mütter des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland haben gewiß auch an die Ebenbildlichkeit Gottes gedacht als sie den ersten Artikel des Grundgesetzes - GG - formulierten:
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Als Vertreter eines Staates mit unvollkommenen Menschen wußten sie aber auch, daß die Würde des Einzelnen und die dieses Staates nur bewahrt werden kann, wenn sie geschützt wird. Er hat Gesetze erlassen und dem Staat in sehr begrenztem Umfang das Recht, das zu kontrollierende Recht der Gewaltanwendung eingeräumt(sogenanntes "Gewaltmonopol des Staates", zum Beispiel im Falle der Polizei und der Bundeswehr). In dieser unvollkommenen Welt ist das wohl notwendig - christlich ist das nicht.
In diesen Wochen hat der Präsident der Vereinigten Staaten George Walker Bush der "Achse des Bösen" den Krieg erklärt. In seiner Rede zur Lage der Nation nannte er den Irak, den Iran und Nordkorea als die Staaten, die diese Achse bildeten.
Es gibt gewiß Gründe dafür, daß er das tat. Viele Menschen halten das für unvernünftig. Auch sie haben ihre Gründe.
Meine Sorge bei seinem Vorgehen ist, daß er glaubt, als Christ so handeln zu müssen. Er kann nicht erkennen, daß seine Handlungsweise nicht ein Zeichen der Stärke und Überlegenheit, sondern der Schwäche und Ichbezogenheit ist. Er weiß, daß er den Krieg bezahlen kann. Die Nation steht noch hinter ihm. Aber wird er auch bezahlen können, was danach kommt - in den USA, vor allem in den zerstörten Ländern und in den Menschen, die zu Kriegsopfern werden? Ich habe da meine Zweifel. -
Was das mit Fasten zu tun hat? Es kann an meiner persönlich begrenzten Einsichtsfähigkeit liegen. Aber es gibt verantwortliche Vertreter der christlichen Kirchen und auch Politiker, die den Eindruck haben, daß der Präsident der USA und die Berater, deren Rat er folgt, im Bewußtsein der Stärke oder vielleicht sogar der Vergeltung handeln. Das widerspricht dem, was Gott zu unserem Handeln, zu unserem Fasten sagt. Am aktuellen Beispiel staatlichen Handelns kann man auch zeigen, was im Verhältnis unter Menschen gilt. Ein anderes Beispiel sehen wir an unserer Kirchenwand - außen, neben der Treppe finden Sie drei Plaketten. Hier meine ich zwei davon. Auf der einen steht:
"Erlaßjahr 2000"
und auf der anderen
"geht weiter."

Was ist damit gemeint? Nicht nur von den christlichen Kirchen ist die Initiative ausgegangen, den Staaten der sogenannten Dritten Welt einen Teil ihrer Schulden gegenüber den entwickelten Industriestaaten zu erlassen. Die christlichen Kirchen beziehen sich auf Bestimmungen des 2. Buches Mose (2. Mose 23, 10f). Mit der Erklärung des Jahres 2000 zum Erlassjahr und seiner Fortsetzung sind Staaten und auch Wirtschaftsunternehmen bereit und in der Lage durchaus im Sinne Gottes zu handeln und aktiv "fasten" können, ob sie das so nennen oder nicht Ein Ausleger nennt dieses Fasten "diakonisches Fasten" – (Gottfried Voigt "Homiletische Auslegung der Predigttexte. Reihe III: Geliebte Welt". Göttingen. Vandenhoeck & Ruprecht. NEUE FOLGE. 2.A.1986, S.415)

Nun stellen sich natürlich einige Fragen.
Ist die "Selbstkasteiung" unchristlich? - Nein. Wir kennen die Beispiele von Johannes dem Täufer und Jesus, die sich immer wieder in die Wüste zurückzogen, um sich konzentriert Gott zuwenden zu können. Dazu kann Fasten helfen. Sinnvoll angewendet ist es eine Hilfe, gesund zu werden und gesund zu bleiben. Es gibt noch einen anderen Grund: Der Teufel führt Jesus in die Wüste, um ihn zu versuchen. Die Evangelisten Matthäus (4,1-11), Markus (1,12 - 13) und Lukas (4,1-13) berichten davon. Jesus widersteht dem Teufel. Manche Christen nehmen sich vor, eine Versuchung, der sie sonst kaum widerstehen, in der Fastenzeit zu meiden - z.B. Schokolade, Zigaretten, Alkohol. Dies alles geschieht aber in Übereinstimmung mit Gottes Auftrag und im Hören auf ihn.
Gott verbietet uns auch nicht , mit ihm zu sprechen und mit ihm zu streiten. Ja, wir dürfen ihn auch bedrängen in persönlicher Not. Der Psalmdichter hat es uns gezeigt:
Sei mir ein starker Fels und eine Burg (Psalm 31, 3)

Kanzelsegen:
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle unsere Vernunft,
bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
Amen.